Solidarität mit den von Verdrängung betroffenen linksalternativen Räumen!

Die Student*innenschaft der Philipps-Unioversität Marburg erklärt sich solidarisch mit allen in der Stadt akut bedrohten alternativen Projekten, namentlich dem HavannaAcht und dem Wagenplatz GeisX wie auch mit den im Haus am Plan 3 angesiedelten Initiativen. Die Student*innenschaft sieht die privatrechtlichen Problemstellungen in Form von zu hoher Miete und
damit einhergehender Verdrängung, mit denen sich die Kollektivist*innen des HavannaAcht und Initiativen im Haus am Plan 3 konfrontiert sehen, als eine Folge der jahrzentelangen neoliberalen städtischen
Kommunalpolitik. Die Bewohner*innen des Wagenplatzes GleisX, deren Flächennutzungsvertrag gekündigt wurde, sind ebenfalls Betroffene dieser Doktrin. Denn im WIderspruch zum mehrheitlichen Bedürfnis der Stadt-Bewohner*innen wird die Innenstadt  zu einem Ort des Konsums, nicht des gesellschaftlichen Aufenthaltes und Lebens umgebaut. Auch den Umstand, dass sich kleine lokale Läden nicht mehr halten können, sondern zunehmend von Filialen größerer Unternehmen verdrängt werden, sieht die Student*innenschaft als Folge fehlgeleiteter Politik, welche die Interessen des Großkapitals bevorzugt behandelt. Die Student*innenschaft fordert die aktive Einmischung des Magistrats in die Gespräche um diese Räumlichkeiten und sieht diesen als Mit-Verantwortlichen der Wohnraummisere und der räumlichen Not dieser Projekte.
Der Vorstand des Allgemeinen Student*innenausschusses wird sich aktiv in die Gespräche um die räumliche Situation der Kollektive einbringen.

Nein zu Verdrängung! Nein zu Gentrifizierung! Nein zur Exklusivität im marburger Stadtbild!

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