autonome Tutorien

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Sommersemester 2026

Kollektives Handwerk - Vom Gedanken zum eigenen Zine (Self-Publishing & Buchbindung)

Im Uni-Alltag schreiben wir oft isoliert vor uns hin.

Papiere, die am Ende in digitalen Ordnern verschwinden.

Aber was passiert, wenn wir uns zusammenschließen,

unsere Gedanken ordentlich strukturieren und sie in ein

echtes, greifbares, kollektiv erstelltes Format gießen?

 

In diesem autonomen Tutorium entdecken wir die kollektive Kraft des Self-Publishing. Wir widmen uns dem Zine (Mini-Magazin) nicht nur als Medium, sondern als echtem Handwerk. Du lernst den gesamten Prozess: Von der Schreibwerkstatt, in der wir üben, Gedanken verständlich und stark zu formulieren, bis hin zur physischen Produktion. Wir erarbeiten uns Materialwissen, layouten, experimentieren mit Drucktechniken und lernen traditionelles Buchbinden (z.B. Fadenheftung an der Nähmaschine). Gleichzeitig betrachten wir, wie moderne Werkzeuge clever genutzt werden können: Soziale Medien nicht als Ort der oberflächlichen Wissensproduktion nutzen, sondern als starken Multiplikator, um unser selbst gedrucktes, analoges Wissen und kollektiv zusammengebrachtes Werk weitreichend zu verbreiten.

Wir arbeiten hierarchiefrei, in Kollektiven und vor allem praktisch.

Am Ende des Semesters hältst du ein eigenes, kollektiv erarbeitetes, selbst gebundenes (Zine) Magazin in den Händen, das wir in einer gemeinsamen Ausstellung präsentieren.

Egal ob du illustrierst, schreibst, fotografierst oder einfach Ideen hast, die raus müssen: Vorwissen brauchst du keines. Bring einfach Lust aufs Schreiben und Selbermachen mit!

 

Tutor*in: Sandra

E-Mail: hormel@students.uni-marburg.de

Zeit: Mo., 16-18 Uhr c.t.

Ort: 02058 (P1), Gutenbergstraße 18

KI in der Wissenschaft: Kritische Reflexion & Offene Projektwerkstatt für alle

KI-Tools sind überall – aber wo bleibt der Raum, um kritisch darüber zu reden? Um Fragen zu stellen, die im Seminar keinen Platz finden? Um sich mit anderen auszutauschen, die das Thema genauso umtreibt?

Dieses Tutorium ist ein offener Raum für alle, die sich kritisch mit Künstlicher Intelligenz in der Wissenschaft auseinandersetzen wollen. Ob du skeptisch bist, neugierig oder beides – hier bist du richtig. Wir diskutieren gemeinsam: Wie funktionieren Large Language Models eigentlich? Warum erfindet die KI Quellen? Was passiert mit deinen Daten in der Cloud? Wer profitiert von der KI-Industrie – und wer zahlt den Preis? Was bedeutet der Einsatz von KI für wissenschaftliche Redlichkeit?

Gleichzeitig ist das Tutorium eine Projektwerkstatt: Bring deine Hausarbeit, dein Skript, deinen Datensatz oder deinen Entwurf mit – wir schauen gemeinsam, wo KI-Werkzeuge helfen können und wo sie in die Irre führen. Du bekommst Unterstützung bei konkreten Fragen, lernst neue Werkzeuge kennen und profitierst vom Wissen der anderen. Niemand muss alles alleine

herausfinden.

Das Tutorium richtet sich an Studierende aller Fachbereiche. Egal ob Biologie, Politikwissenschaft, Germanistik oder Physik – die Fragen, die wir verhandeln, betreffen alle Disziplinen. Programmierkenntnisse sind nicht erforderlich. Du brauchst kein fertiges Projekt – auch eine offene Frage, ein Unbehagen oder einfach Interesse reicht als Startpunkt.

Was dich erwartet: - Offener Raum: Fragen stellen, diskutieren, Erfahrungen teilen - Kritische Reflexion: Datenschutz, Quellenkritik, Bias, Ökonomie und Politik der KI - Projektwerkstatt: Unterstützung bei deinen eigenen Arbeiten mit und über KI - Austausch über Fächergrenzen hinweg – auf Augenhöhe.

 

Tutor*in: Hjalmar

E-Mail: hjalmargreb@gmx.de

Zeit: Mo., 16-18 Uhr c.t.

Ort: 01A09, Deutschhausstraße 12, Institutsgebäude F I 14

Schulter an Schulter. Kreatives Schreiben als Raum für Verbundenheit

Wir brauchen Raum für uns selbst – um uns zu stärken, Dinge zu verarbeiten, Worte zu finden, voranzuschreiten oder einfach Zeit mit uns selbst zu genießen. Platz für das Schöne und Unschöne in uns, das Weirde und das Unsortierte. Wir brauchen uns gegenseitig. Um uns mit allem zu zeigen, was zu uns gehört und mit allem dasein zu dürfen. Wir brauchen das gegenseitige Zuhören – um zu verstehen, wie die Welt für andere ist und wie vielschichtig jede*r von uns ist.

Um zu verstehen, dass wir gemeinsam nicht allein sein, auch wenn wir alle andere Erfahrungen machen.

Denn wir machen Erfahrungen, die uns voneinander trennen und entfremden. Die Welt ist voller Machtstrukturen, die uns verschiedene Positionen zuweisen und durch die wir z.B. verschiedene Diskriminierungen erleben. Die unsere Biographien und Identitäten prägen. Gemeinsam Kreatives teilen bietet eine Basis und Brücke über diese Gräben hinweg. Durch kreative Verbundenheit (Kae Tempest) können wir uns neugierig und mitfühlend begegnen – gegen die Abstumpfung und mit Blick für eine Welt, für die wir eintreten wollen. Gegen gesellschaftliche Spaltung und Entfremdung von uns selbst. Sich öffnen und sich zu zeigen ist ein Risiko – auch „das Risiko, jemandem außerhalb eures eigenen Kreises zu begegnen“. Wir wollen gemeinsam einen wohlwollenden Raum schaffen, in dem wir uns zu diesem Risiko eingeladen fühlen (bell hooks).Im Tutorium wollen wir gemeinsam Schreibmethoden ausprobieren und können teilen, was dabei entsteht oder wie sich Schreiben anfühlt. Ihr braucht keine Erfahrung im Schreiben! Nur die Lust, es auszuprobieren. Angeleitet wird auf Deutsch, schreiben könnt ihr in jeder Sprache.

 

Tutor*in: Laura

E-Mail: stumpp@students.uni-marburg.de

Zeit: Di., 16-18 Uhr c.t.

Ort: 01A16 Deutschhausstraße 12

Gemeinsam handlungsfähig. Wie wir mit Commoning Zusammenleben neu denken können

Steigende Mieten, Rechtsruck, Klimakrise, ein Pflege- und Gesundheitssystem am Limit und das Gefühl, dass die Politik uns dabei allein lässt. Wir leben in einer Zeit multipler Krisen, in der der Kapitalismus Antworten liefert, die nur für wenige funktionieren. Aber was, wenn die spannendsten Gegenentwürfe längst existieren und wir sie nur noch nicht beim Namen kennen?

Commoning heißt: Ressourcen teilen, Sorgearbeit kollektiv tragen, solidarisch wirtschaften. Nicht als Utopie, sondern als gelebte Praxis. Wohngenossenschaften, Gemeinschaftsgärten, Kochkollektive, freie Software, Food-Sharing. Überall organisieren sich Menschen jenseits von Markt und Konkurrenz. Und es funktioniert.

In diesem Tutorium fragen wir: Wie geht das konkret? Wem nützt es? Und was hat das mit uns zu tun?

Wir erkunden gemeinsam:

- Was Commoning bedeutet und warum es gerade jetzt relevant ist

- Wie Selbstorganisation und geteilte Verantwortung in der Praxis funktionieren

- Was feministische Perspektiven auf Care-Arbeit damit zu tun haben

- Wie wir Alternativen nicht nur diskutieren, sondern selbst entwerfen können

Das Format lebt von Diskussion, Textarbeit und praktischen Übungen. Vorkenntnisse braucht ihr keine, nur Neugier und die Bereitschaft, über andere Formen des Zusammenlebens nachzudenken.

Wer genug davon hat, Krisen nur auszuhalten, und lieber wissen will, wie Solidarität konkret geht willkommen.

 

Tutor*in: Lea

E-Mail: buhr@students.uni-marburg.de

Zeit: Di., 18-20 Uhr c.t.

Ort: 01A16 Deutschhausstraße 12

Bo azadiyê bijîn: Kurdistan als transnationales Gefüge verstehen

Das autonome Tutorium „Bo azadiyê bijîn: Kurdistan als transnationales Gefüge verstehen“ bietet eine interdisziplinäre Einführung in zentrale politische, gesellschaftliche und kulturelle kurdische Kontexte, die im universitären Lehrangebot bislang kaum berücksichtigt werden. Vor dem Hintergrund kolonial geprägter Grenzziehungen und anhaltender politischer Fragmentierung wird Kurdistan dabei nicht als umrissener territorialer Raum, sondern als transnationales Gefüge analysiert. Im Mittelpunkt des Tutoriums stehen Fragen nach der Aushandlung kollektiver Identität, der Rolle von Diaspora und Transnationalismus sowie nach alternativen politischer Organisations- und

Widerstandsstrategien. Dabei werden sowohl historische Entwicklungen als auch gegenwärtige Themen wie geopolitische Konflikte, ökologische Krisen und Formen antikurdischen Rassismus behandelt. Ein besonderer Fokus liegt zudem auf kulturellen Ausdrucksformen sowie auf feministischen und epistemischen Perspektiven, insbesondere im Kontext der Jineologi.

Das Tutorium ist dialogisch und partizipativ angelegt und verbindet theoretische Inputs mit gemeinsamer Diskussion, Textarbeit und Analyse unterschiedlicher Materialien. Ziel ist es einen Raum zu schaffen, in dem bestehende Wissensordnungen kritisch reflektiert und neue Perspektiven gemeinsam erarbeitet werden können. Das Angebot richtet sich an Studierendealler Fachrichtungen, die Interesse an einer kritischen Auseinandersetzung mit einem bislang marginalisierten Themenfeld. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Das Tutorium versteht sich als offenes Lernformat und lädt dazu ein sich aktiv einzubringen.

Weitere Informationen findet ihr auf dem Instagram der kurdischen Studierenden

(@xwendekaren.marburg).

 

Tutor*in: Miriam

E-Mail: haschem@students.uni-marburg.de

Zeit: Di., 18-20 Uhr c.t.

Ort: 03D07, Wilhelm-Röpke-Straße 6, Geisteswissenschaftliche Institute, Block D

Dieser Staat schützt mich nicht, meine Schwestern schützen mich. Abolitionistische Ansätze zum Umgang mit geschlechtsspezifischer Gewalt

Der Fall Collien Fernandes hat gezeigt, dass staatliche Instrumente wie Polizei und Rechtsstaat bei geschlechtsspezifischer Gewalt häufig nicht in der Lage sind, Gerechtigkeit für Betroffene herzustellen. Trotzdem lautet die gesellschaftliche Antwort auf geschlechtsspezifische Gewalt oft: Geh zur Polizei. Erstatte Anzeige. Vertraue dem Rechtsstaat. Aber was, wenn genau dieses System viele Betroffene nicht schützt – oder sie sogar zusätzlich gefährdet?

In diesem autonomen Tutorium fragen wir gemeinsam: Welche Grenzen haben staatliche Instrumente wie Polizei, Strafrecht und Gewaltschutzgesetz? Und wie können feministische Alternativen jenseits dieser Logiken aussehen? Hierfür werden wir zuerst einen genaueren Blick auf diese staatlichen Instrumente werfen. Um diese dann zu kritisieren und mögliche Alternativen kennen zu lernen, werden wir uns mit Abolitionismus und insbesondere abolitionistischem Feminismus auseinandersetzen: Wir sprechen über abolitionistische-feministische Kritik an staatlichem Umgang mit geschlechtsspezifischer Gewalt sowie alternative Ideen und Konzepte, wie Transformative Justice und feministische Utopien von Sicherheit und kollektiver Fürsorge. Dabei geht es nicht darum,fertige Antworten zu präsentieren, sondern gemeinsam zu denken, zu zweifeln und neue Perspektiven zu entwickeln. Abgeschlossen wird das Tutorium mit dem gemeinsamen Basteln von Zines (kleine Magazine) zu den kennen gelernten Themen. Es sind explizit keine Vorkenntnisse oder Erfahrungen im „theoretischen Diskutieren“ nötig, das Tutorium soll für alle zugänglich sein und die Themen werden so bearbeitet, wie es für alle in der Gruppe gut ist. Lass dich also bitte nicht abschrecken, wenn dir Begriffe wie Abolitionismus oder Transformative Justice nichts sagen – wir setzen genau da dann an!

 

Tutor*in: Nele

E-Mail: nele.hyner@posteo.de

Zeit: Mi., 16-18 Uhr c.t.

Ort: 01A24, Deutschhausstraße 12

Die Autonomen Tutorien im Allgemeinen

Die Philipps-Universität Marburg hat eine Vielzahl von Studiengängen, die über mehrere  Standorte verteilt sind, daher gibt es leider kaum Räume, in denen bspw. Student*innen der Naturwissenschaften und Gesellschaftswissenschaften aufeinander treffen und gemeinsam und interdisziplinär Themen erkunden können. Autonome Tutorien stellen ein fachbereichsübergreifendes selbstverwaltetes Lehr- und Lernangebot von Student*innen an Student*innen dar. In den Autonomen Tutorien bekommst Du die Möglichkeit, in ungezwungener Atmosphäre verschiedenste Themen zu erkunden. Dieses Format bietet die Möglichkeit wissenschaftliche Themen kritisch aus unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten, ohne an inneruniversitäre Bologna-Zwänge gebunden zu sein.

Die Gestaltung der Tutorien liegt ganz in den Händen der Tutor*innen. Die Tutor*in eines Autonomen Tutoriums hat hauptsächlich die Aufgabe, den Ablauf des Tutoriums zu strukturieren und den Gruppenprozess zu organisieren. Die Autonomen Tutorien leben jedoch vor allem von den Beiträgen und der Mitarbeit der Teilnehmer*innen. Daher besteht keine Anwesenheitspflicht und es werden auch keine Prüfungen oder Ähnliches abgenommen. Da sie nicht zur currecularen Lehre gehören, werden keine ECTS-Punkte vergeben. Die Autonomen Tutorien können in der Regel nicht auf Module in Studiengängen verrechnet werden. Auf Anfrage können jedoch Teilnahmebescheinigungen ausgestellt werden.

Bei Fragen wende dich gerne per E-Mail an die Koordinatorin für Autonome Tutorien: autonome-tutorien-koordination(at)asta-marburg.de.

Die Auswahlgespräche

Der Zeitraum der Auswahlgespräche wird zeitnah nach dem Ende der Ausschreibungsfrist bekannt gegeben. Die Bewerber*innen, die die Auswahlkriterien erfüllen, werden zu einem ca. 30 minütigen Auswahlgespräch eingeladen. Dieses findet vor dem Ausschuss für Autonome Tutorien statt, sofern dieser sich konstituiert hat. Ansonsten sind der AStA-Vorstand und die Koordinatorin der Autonomen Tutorien verantwortlich.

Im Auswahlgespräch haben die Bewerber*innen 10 Minuten Zeit, ihre Fragestellung und die Ideen für das Autonome Tutorium vorzustellen. Es ist daher wichtig, dass die selbstformulierte Fragestellung die Auswahlkriterien erfüllt. Anschließend gibt es noch Raum für Fragen.

Folgende Punkte sind bei der Vorstellung eures Tutoriumkonzeptes wichtig:

  • Schwerpunktsetzung des Tutoriums
  • interdisziplinärer und kritischer Zugang zu dem Thema
  • Vorstellung von: Unterthemen, Debatten und Fragestellung(en)
  • ungefährer Semesterplan: Themen der einzelnen Sitzungen, Gruppenkonzept
  • emanzipatorisches Lehr- und Lernkonzept

Es ist weniger wichtig, ein*e Expert*in in dem selbstgewählten Thema zu sein, als die Bereitschaft zur selbstständigen Informationsaneignung zu zeigen. Wissenschaftliches Arbeiten hingegen sollte Voraussetzung sein und Bezüge auf wissenschaftliche Literatur oder Autor*innen sollen hergestellt werden.

Stellt gerne auch vor, woher euer Interesse für das ausgewählte Thema kommt und welche Erkenntnisse ihr euch vom gemeinsamen Lernen erhofft. Das Tutorium sollte eine interdisziplinäre Thematik und/oder innovatives Lehrkonzept verfolgen. Ein kritischer Blick auf die jeweiligen Lehr- und Forschungsdisziplinen sowie den gesellschaftlichen Kontext der Wissenschaften kritisch zu reflektieren, ist wichtig. Daher sollte beides in eure Planung einfließen.

Keine Angst, die Auswahlgespräche sind absichtlich nicht als Verhör, sondern als Gespräche konzipiert! Es geht um den gemeinsamen Austausch. Das Gespräch wird moderiert und es wird auf die Zeit geachtet. Nach dem alle Gespräche stattgefunden haben, wird euch das Ergebnis der Auswahl per E-Mail mitgeteilt.

Aufgabe als Tutor*in

Die ausgewählten Autonomen Tutorien finden während der Vorlesungszeit (in der Regel) jede Woche 90 Minuten statt, um ein spannendes Thema im Kreis von Kommiliton*innen in ungezwungener Atmosphäre zu erkunden. Die Autonomen Tutorien sind grundsätzlich nicht an universitäre Lehrveranstaltungen gebunden, d.h. die Tutor*innen vergeben auch keine Noten auf Grundlage von ECTS-Punkten!

Einer Tutor*in eines Autonomen Tutoriums hat hauptsächlich die Aufgabe, den Ablauf des Tutoriums zu strukturieren und den Gruppenprozess zu organisieren. Die Koordinator*in für Autonome Tutorien steht für organisatorische Fragen und zur Unterstützung zur Verfügung.

Der AStA Marburg stellt für die Durchführung der Autonomen Tutorien Beamer, Moderationskoffer und weitere Materialien auf Anfrage zur Verfügung.

Entstehungsgeschichte der autonomen Tutorien

Die zentrale Kommission für die Verwendung der zentralen Qualitätssicherungsmittel für Studium und Lehre (zentrale QSL-Kommission) hat am 17.10.2017 auf Antrag des AStA-Vorstands Mittel für die Organisation und Durchführung von vier autonomen Tutorien im Sommersemester 2018 bewilligt.

Seit der Abschaffung der Studiengebühren in Hessen steht den Hochschulen eine zusätzliche Finanzierung durch das Land zu, die die Studiengebühren ersetzen soll. Diese Mittel "zur Qualitätssicherung von Studium und Lehre" dienen nicht der Finanzierung der grundständigen Lehre, sondern sollen zur Verbesserung bzw. Erweiterung des Lehrangebots eingesetzt werden. Diese Verbesserung kann sowohl materieller (z.B. Ausstattung der Lehrveranstaltungen, Ausleihe von Büchern) als auch personeller Art (z.B. zusätzliche Lehrbeauftragte) sein. In jedem Fachbereich gibt es eine QSL-Kommission und eine zentrale QSL-Mittelkommission. Die Kommission entscheidet auf Antrag über die Verwendung der zur Verfügung stehenden Mittel. Dabei haben die Studierenden ein erhebliches Mitspracherecht. Denn dies ist das einzige Gremium der Uni, das paritätisch besetzt ist, in dem also 6 studentische Vertreter*innen und 6 Vertreter*innen aus anderen Statusgruppen Mitglieder sind. Jedes Gremium der Universität kann Anträge stellen, auch die Fachschaftsräte und der AStA Marburg.

Koordinator:in • coordinator:

Leon Wenig

Sprechzeiten •consulting hours

(nur auf Anfrage in und außerhalb der Vorlesungszeit!)

Online oder vor Ort im Raum 007B (AStA-Gebäude) möglich

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(per request only)

online or in person at Raum 007B (AStA-building)

Kontakt • contact

E-Mail
email
autonome-tutorien-koordination(at)asta-marburg.de
Telefon
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